<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pegos</title>
	<atom:link href="http://pegos.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://pegos.de</link>
	<description>UG</description>
	<lastBuildDate>Sat, 21 Feb 2009 20:26:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.3</generator>
		<item>
		<title>Klimaschutz-Gene und Klimawandel</title>
		<link>http://pegos.de/39/klimaschutz-gene-und-klimawandel</link>
		<comments>http://pegos.de/39/klimaschutz-gene-und-klimawandel#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 18:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[NACHGEDACHT]]></category>
		<category><![CDATA[klima]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pegos.de/?p=39</guid>
		<description><![CDATA[Biotechnologiekonzerne wollen zum "Wohle der Menschheit" zahlreiche Gene patentieren lassen. 530 Patentanträge verzeichnet das Europäische Patentamt, wie Focus Online berichtete. Werden solche Patentanträge bewilligt, bedeutet dies ein Monopol auf die Ernährung von morgen! Die Biotec-Konzerne wollen Pflanzen vor den Folgen des Klimawandels schützen - wie Dürre, hohe UV-Einstrahlung oder Überschwemmungen. Unterdessen sterben zahlreiche Tier- und Pfalanzenarten. Und die ökologischen Systeme verschieben sich pro Jahrzehnt um durchschnittlich 6,1 Kilometer in Richtung der Pole.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-40 aligncenter" style="float: center;" title="gottesanbeterin" src="http://pegos.de/wp-content/uploads/2008/07/gottesanbeterin.jpg" alt="Gottesanbeterin" width="450" />Insekten sind die Gewinner des Klimawandels. <a title="Welt Online -  Insekten sind die Gewinner des Klimawandels" href="http://www.welt.de/wissenschaft/article736056/Insekten_sind_die_Gewinner_des_Klimawandels.html">Welt Online Wissen</a> berichtete im Februar 2007 über neu entdeckte Tierarten, die sich im Süden der Republik angesiedelt haben. Inzwischen gibt es öfters Gottesanbeterinnen im Karlsruher  Stadtpark zu bewundern. Für einige Tiere bedeuten die steigenden Temperaturen, wie für viele Froscharten, aber das Aus. So werden heimische Arten wie das Auerhuhn dagegen    aufgrund der Erwärmung in kältere Regionen abwandern. Für viele Insekten stellt das wärmere Klima eine Bereicherung dar. Zur Freude zahlreicher Vogelarten, wie der exotisch gefiederte    Bienenfresser oder der Orpheusspötter, die sich ebenso hier ansiedeln. Luftschadstoffe, bedingt durch Trockenheit durch höhere Temperaturen, fördern die Zunahme zahlreicher Schädlinge, die vielen Bäumen zu schaffen machen. Und „Die Bäume können nicht    vor dem Klimawandel davonlaufen“.</p>
<p>Der Klimawandel verändert Flora und Fauna. Die ökologischen Systeme verschieben sich <span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">pro Jahrzehnt um durchschnittlich 6,1 Kilometer in Richtung der Pole. Wanderungsbewegungen oder Brutzeiten beginnen früher. Im Schnitt um 2,3 Tage pro Jahrzehnt (<a title="science orf.at - Klimawandel verändert Fauna und Flora" href="http://science.orf.at/science/news/64467">science orf.at</a>).</span></p>
<p>Nun wollen große Biotechnologiekonzerne zum <em>&#8222;Wohle der Menschheit&#8220;</em> zahlreiche Gene patentieren lassen. 530 Patentanträge verzeichnet das Europäische Patentamt, wie <a title="Focus Online - Werden Klimaschutz-Gene privatisiert?" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/perspektiven-werden-klimaschutz-gene-privatisiert_aid_312913.html">Focus Online</a> berichtete. Werden solche Patentanträge bewilligt, bedeutet dies ein Monopol auf die Ernährung von morgen! Die Biotec-Konzerne wollen</p>
<blockquote><p>Pflanzen vor den Folgen des Klimawandels schützen &#8211; wie Dürre, hohe UV-Einstrahlung oder Überschwemmungen.</p></blockquote>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Inzwischen gelang australischen Forscher der ersten Beweis für eine genetische Anpassung von Tieren an die Klimaerwärmung. Kanadische Eichhörnchen haben ihre Fortpflanzung, durch eine Veränderung ihrer Gene, vorverlegt. In den letzten 10 Jahren immerhin um 18 Tage &#8211; pro Generation kamen die Jungen im Schnitt sechs Tage früher zur Welt (<a title="science orf.at - Genetische Anpassung an globale Erwärmung" href="http://science.orf.at/science/news/67345">science orf.at</a>).</span></p>
<p><span class="smalltxt"> Erst stirbt die Biene, dann der Mensch!</span></p>
<p>Bild: © Ilona Bucher / PIXELIO</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pegos.de/39/klimaschutz-gene-und-klimawandel/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die kühle Fassade der heutigen Arbeitswelt</title>
		<link>http://pegos.de/26/die-kuhle-fassade-der-heutigen-arbeitswelt</link>
		<comments>http://pegos.de/26/die-kuhle-fassade-der-heutigen-arbeitswelt#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 21:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[NACHGEDACHT]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zitate-mosaik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pegos.de/?p=26</guid>
		<description><![CDATA[Der Wert des Menschen &#8230; Wenn Manager versagen, und ihre Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen können. Die Endstation nach getaner Arbeit: Abstellgleis. &#8222;Der Wert des Menschen&#8220; von Francois Emmanuel beschreibt auf beklemmend nüchterne Weise, die Verbrechen des Naziregimes, insbesondere des Holocaust. Maskiert und verflochten mit den Praktiken der Firmen unserer heutigen Zeit wird die Nutz- oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wert des Menschen &#8230;</p>
<p>Wenn Manager versagen, und ihre Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen können. Die Endstation nach getaner Arbeit: Abstellgleis.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-178" title="Endstation" src="http://pegos.de/wp-content/uploads/2008/07/endstation.jpg" alt="Endstation" width="450" height="225" /></p>
<p><span class="n">&#8222;<a title="Der Wert des Menschen von Francois Emmanuel" href="http://tippgeber.de/buchtipp/3888972442">Der <em class="searchword">Wert</em> des <em class="searchword">Menschen</em></a>&#8220; von <strong>Francois Emmanuel</strong> beschreibt auf beklemmend nüchterne Weise, die </span>Verbrechen des Naziregimes, insbesondere des Holocaust. Maskiert und verflochten mit den Praktiken der Firmen unserer heutigen Zeit wird die Nutz- oder Unnutzbarkeit des Menschen dargestellt und in drastischer Weise geschildert.</p>
<p>Nachfolgend reine Zitate mit Quellenangabe:</p>
<p><a title="Telekom plant bis zu 4000 Entlassungen" href="http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/593288/Telekom-plant-bis-zu-4000-Entlassungen.html">RP-Online, <span class="date1">23.07.2008</span></a></p>
<p>Seit der Privatisierung 1995 hat die Telekom jedes Jahr rund 10 000 Stellen über umfangreiche Sozialprogramme reduziert.</p>
<blockquote>
<p class="articleheader">Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert<br />
(Kirchenzeitung.at, Ausgabe 2008/27)</p></blockquote>
<p><a title="Stellenabbau" href="http://fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1371812">Frankfurter Rundschau, 23.07.2008</a></p>
<p>Die Telekom hat seit ihrer Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1995 nach Gewerkschaftsangaben im Durchschnitt etwa 10.000 Stellen pro Jahr abgebaut. Daneben gliederte sie zum 1. Juli 2007 rund 50.000 Jobs im Service und den Callcentern der Festnetzsparte T-Com in eigenständige Service-Gesellschaften aus, was für die Betroffenen längere Arbeitszeiten und weniger Geld bedeutet.</p>
<blockquote><p>Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert<br />
(Kirchenzeitung.at, Ausgabe 2008/27)</p></blockquote>
<p><a title="Tagesschau - Nach massiver Kritik an Entlassungsplänen" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/massenentlassungen4.html">Tagesschau, 29.02.2008</a></p>
<p>Entlassungen in Großkonzernen</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="3" summary="Immer mehr große Unternehmen kündigen Massenentlassungen an. Eine Übersicht:">
<caption></caption>
<tbody>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Anzahl der Stelllen</th>
</tr>
<tr class="highlight">
<td>Deutsche Telekom</td>
<td>32.000 bis Ende des Jahres</td>
</tr>
<tr>
<td>BMW</td>
<td>7500 in Deutschland,<br />
insgesamt 8100 weltweit</td>
</tr>
<tr class="highlight">
<td>RAG Deutsche Steinkohle</td>
<td>4800 im Bergbau,<br />
5000 bei den Zulieferern</td>
</tr>
<tr>
<td>Siemens / SEN</td>
<td>3200 in Deutschland,<br />
insgesamt 6800 weltweit</td>
</tr>
<tr class="highlight">
<td>Henkel</td>
<td>3000 Stellen weltweit</td>
</tr>
<tr>
<td>Nokia</td>
<td>2300 in Deutschland</td>
</tr>
<tr class="highlight">
<td>WestLB</td>
<td>1300 bis 1500 in Deutschland</td>
</tr>
<tr>
<td>Alcatel-Lucent</td>
<td>750 in Deutschland</td>
</tr>
<tr class="highlight">
<td>Karmann</td>
<td>600 in Deutschland</td>
</tr>
<tr>
<td>Continental</td>
<td>450 in Deutschland</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span><span class="storyref"><br />
Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, hat die Pläne mehrerer Konzerne für massiven Stellenabbau gegen Kritik aus der Politik verteidigt.</span></span> &#8230; Betriebsinterne Umstrukturierungen seien bisweilen unumgänglich, wenn das Unternehmen im weltweiten Wettbewerb bestehen wolle, sagte der BDA-Chef. &#8222;Wir müssen deutlich machen, dass die Menschen in vielerlei Hinsicht von den Vorteilen einer weltoffenen und dynamischen Wirtschaft profitieren: Sie haben mehr Chancen als noch vor wenigen Jahren, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.&#8220;<br />
&#8230;<br />
Auch der Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, wies pauschale Kritik an Stellenstreichungen zurück. Manager müssten vorausschauend handeln und frühzeitig gegensteuern. Sonst drohten ganze Firmen unterzugehen.</p>
<blockquote><p>Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert<br />
(Kirchenzeitung.at, Ausgabe 2008/27)</p></blockquote>
<p><a title="Siemens bestätigt Entlassungen bei SEN" href="http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39187590,00.htm">ZDNet, <span class="m2">26. Februar 2008</span></a></p>
<p>Der Siemens-Konzern hat Berichte über Entlassungen in seiner defizitären Telefonanlagensparte Enterprise Communications (SEN) offiziell bestätigt. Demnach sollen weltweit 3800 Stellen abgebaut werden, davon bis zu 2000 in Deutschland.</p>
<blockquote><p>Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert<br />
(Kirchenzeitung.at, Ausgabe 2008/27)</p></blockquote>
<p><a title="Geh mit Geld" href="http://www.zeit.de/2007/31/Abfindungswelle">ZEIT Online, <span class="copyright">26.07.2007 Nr. 31</span></a></p>
<p>Deutsche Konzerne zahlen auch im Aufschwung Abfindungen in Milliardenhöhe, um Mitarbeiter loszuwerden.</p>
<p>Im Fall des Pharmakonzerns Bayer &#8230; in Deutschland 1500 Stellen überflüssig &#8230;</p>
<p>Airbus hat ein Kostenproblem, &#8230; 3700 Mitarbeiter &#8230;</p>
<p>Continental macht &#8230; die Reifenproduktion in Hannover-Stöcken dicht, in der 320 Menschen Arbeit hatten.</p>
<p>&#8230; Siemens und Nokia &#8230;, kostet allein in Deutschland 2290 Menschen den Job.</p>
<p>Während Personalabbau früher ein Mittel in äußerster Not war, ist er heute in vielen Fällen Teil einer Strategie zur Gewinnoptimierung.</p>
<p>Allianz: Trotz Rekordgewinnen trennt sich der Versicherungsriese bis 2009 von 5700 Mitarbeitern in Deutschland.</p>
<p>DaimlerChrysler: &#8230; im Werk Stuttgart-Untertürkheim 750 Mitarbeiter.</p>
<p>Altana Pharma: &#8230; 930 deutsche Arbeitsplätze.</p>
<p>Money to go: &#8230; Turboprämien – wer zuerst geht, bekommt am meisten.<br />
&#8230; Bei VW betrug allein dieser Bonus 541.000 Euro für alle, die bis Ende September 2006 ihre Arbeitsverträge auflösten. DaimlerChrysler und Siemens machten es ähnlich.</p>
<blockquote><p>Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert<br />
(Kirchenzeitung.at, Ausgabe 2008/27)</p></blockquote>
<p><a title="Kollege Angst" href="http://pegos.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=26&amp;message=4">stern, 05. August 2006</a></p>
<p>Allianz, AOL, VW, Siemens &#8211; Entlassungen sind an der Tagesordnung. Und viele Angestellte fragen sich: Bin ich der nächste?</p>
<blockquote><p>Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert<br />
(Kirchenzeitung.at, Ausgabe 2008/27)</p></blockquote>
<p><a title="Warten, wen's erwischt" href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:AOL-Stellenabbau-Kehraus-Verkauf/567009.html">stern, 04. August 2006</a></p>
<p>5000 Mitarbeiter werden die Internetfirma AOL bis spätestens Anfang 2007 verlassen müssen.</p>
<blockquote><p>Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert<br />
(Kirchenzeitung.at, Ausgabe 2008/27)</p></blockquote>
<p><a title="Zahl der Entlassungen steigt auf 9000" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,164209,00.html">SpiegelOnline, 25.10.2001</a></p>
<p>HYPOVEREINSBANK: Zahl der Entlassungen steigt auf 9000</p>
<h2>Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert</h2>
<p><span class="headeradresse">Quelle: <a title="Der Mensch in der Arbeitswelt: auf eine Zahl reduziert" href="http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&amp;Article_ID=44480">Kirchenzeitung, Ausgabe 2008/27</a><br />
</span></p>
<blockquote>
<p class="articlesubheader">Höhepunkt des Kinojahres: der Film „Der Wert des Menschen“ von Nicolas Klotz.</p>
<p><strong>Umstrukturierung, Selektion, Optimierung sind Begriffe, die in der heutigen Arbeitswelt gehäuft vorkommen. Welche Ideologie dahintersteckt und was sie über den Wert des Menschen aussagt, legt Filmregisseur Nicolas Klotz in seinem meisterhaften Film frei. </strong></p>
<p>„Schon eine flüchtige Kenntnis der Geschichte lehrt uns, dass in Zeiten der Barbarei die Sprache das Erste ist, was tötet, es ist die Sprache, die dem anderen, den man töten will, jede Menschlichkeit abspricht.“ –So erläuterte der belgische Psychologe und Psychoanalytiker Francois Emmanuel die provokante These zu seinem Roman „Der Wert des Menschen“. Der französische Filmregisseur Nicolas Klotz hat diesen Text fürs Kino adaptiert.</p>
<p><strong>Verräterische Sprache.</strong> Die Hauptfigur Simon (Mathieu Amalric) ist erfolgreicher Betriebspsychologe in der französischen Niederlassung des multinationalen Konzerns „SC Farb“. Die Anspielungen auf „IG Farben“, jenen Konzern, der das Gas produzierte, das in den Vernichtungsanstalten der Nazis verwendet wurde, sind offensichtlich. Die kürzlich abgeschlossene „Umstrukturierung“ der Firma wäre ohne seine „Evaluierungskriterien“ nicht so reibungslos verlaufen. Von einer der Führungskräfte des deutschen Stammkonzerns, Karl Rose, wird er beauftragt, Nachforschungen über den psychischen Zustand des Generaldirektors Mathias Just anzustellen. Simon entdeckt bei seinen Ermittlungen, dass Rose Kontakte zu Nazi-Splittergruppen pflegt. Er stößt schließlich auf Dokumente aus dem Jahr 1942, in denen technische Optimierungen bezüglich der Saurer-LKWs angeordnet werden, die die „Effizienz“ der Lastwagen bei der Vergasung der „Ladung“ betreffen. Simon begreift nach und nach, dass in der Sprache der modernen Ökonomie der technokratische Sprachgestus der Nazis widerhallt: Umstrukturierung, Umsiedlung, Umstellung, Delokalisierung, Selektion, Evaluierung, Optimierung &#8230;, alles Begriffe, die in der heutigen Arbeitswelt permanent verwendet werden. Der Mensch, das Individuum, wird auf eine Zähleinheit reduziert.</p>
<p><strong>Glasklarer Blick hinter die Fassade.</strong> Klotz gelingen die passenden Bilder zur Welt der „New Economy“: kalte Büroräume, Glas – und Spiegelwände, die Räume spiegeln die Ideologie der modernen Wirtschaftswelt wider. So sieht man am Anfang des Films schwarz gekleidete, nicht mehr zu unterscheidende Manager in einer Toilettenanlage, die an Sterilität kaum zu übertreffen ist, an einem „Nicht-Ort“ sozusagen, wo sie sich rasieren, parfümieren und Zigaretten rauchen. Bezeichnend auch jene Sequenz, in der sich Simon und einige Arbeitskollegen auf einer Rave-Party mit Drogen vollpumpen. Das Fest findet in einer aufgelassenen Fabrik an der urbanen Peripherie statt, an einem Gegenort, wo all die aufgestauten Emotionen sichtbar werden.</p>
<p>Was zählt der Mensch? Der Film &#8222;Der Wert des Menschen&#8220; wirft einen Blick hinter die kühle Fassade der heutigen Arbeitswelt.</p></blockquote>
<p>Bild: © Markus Wegner / PIXELIO</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pegos.de/26/die-kuhle-fassade-der-heutigen-arbeitswelt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FSME &#8211; Titerkontrolle statt blinder Boosterimpfung</title>
		<link>http://pegos.de/20/fsme-titerkontrolle-statt-blinder-boosterimpfung</link>
		<comments>http://pegos.de/20/fsme-titerkontrolle-statt-blinder-boosterimpfung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 12:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[GEMERKT]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pegos.de/?p=20</guid>
		<description><![CDATA[In nahezu 70 bis 90 Prozent bekommt ein Mensch nach einem Zeckenbiss gar nichts. Das Immunsystem des Menschen bekämpft das Virus ohne das wir etwas davon merken, und wir produzieren Antikörper, welche uns dann ein Leben lang gegen das FSME Virus schützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pegos.de/22/fsme"><img title="zecke" src="http://pegos.de/wp-content/uploads/2008/07/zecke.jpg" alt="" width="450" /></a><span class="article"><strong>Was geschieht, wenn eine FSME-Virus infizierte Zecke jemanden sticht? </strong>In nahezu 70 bis 90 Prozent passiert gar nichts. Das Immunsystem des Menschen bekämpft das Virus ohne das wir etwas davon merken, und wir produzieren Antikörper, welche uns dann ein Leben lang gegen das FSME Virus schützen. In den restlichen Fällen kommt es einer bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich zu einer <strong><strong>grippalen Erkrankung</strong></strong> mit Fieber, Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Die grippalen Auswirkungen ist jedoch nach wenigen Tagen vorbei. Bei den meisten betroffenen Menschen bleibt es aich bei dieser ersten Krankheitsphase. Sie entwicklen Antikörper gegen das FSME-Virus und bleiben ein Leben lang geschützt.</span></p>
<p><strong>Bei einem sehr kleinen Teil</strong> der Menschen, die die erste Krankheitsphase durchgemacht haben ( ca. 10 Prozent) kommt es aber<strong> nach 2-8 Tagen Symtomfreiheit erneut zu Fieber</strong>. Hinzu tritt <span class="article">sehr starkes Kopfweh und gelegentlich auch neurologische Ausfallserscheinungen auf, begleitet durch höheres Fieber als bei der ersten Erkrankung. </span>In sehr seltenen Fällen (ca. 1 Prozent) kann die FSME Erkrankung dann auch zum Tode führen.</p>
<p>Da es sich um eine Viruserkrankung handelt, die nicht bzw nur schlecht therapierbar ist, wird von Ärzten eine Impfung in den gefährdeten Gebieten dringend angeraten. Dem entgegnet ein <span class="article">Team um den Schaffhausener Reisemediziner Albert Kind, dass </span><span class="article">bei den meisten, die alle drei vorgeschriebenen Teilimpfungen erhalten haben, auch mehr als zehn Jahre danach ein „immunologisches Gedächtnis“ existiert. Deshalb rät Kind statt blinder Boosterimpfung lieber zu einer Titerkontrolle! </span><span class="article">Vor einer Auffrischung sollte der Arzt zuerst einen Test machen, der feststellt, ob die alte FSME Impfung noch wirksam ist. </span></p>
<p>In Deutschland leben Zecken, <span class="article">FSME übertragen können, fast nur in Süddeutschland. Aber Achtung: Keinen Impfschutz gibt es gegen Borreliose! Die tritt in der gesamten Republik auf.</span></p>
<p>Bild: © Harry Hautumm / PIXELIO</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pegos.de/20/fsme-titerkontrolle-statt-blinder-boosterimpfung/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

